Über das Projekt

Die Erfahrungen aus den vergangenen Corona-Semestern haben die Herausforderungen, aber auch die Möglichkeiten digitalen Lehrens und Lernens sichtbar gemacht.

Anknüpfend an diese Erfahrungen sowie an innovative JGU-Projekte der vergangenen Jahre widmet sich das Projekt „Mainzer Modelle für digital erweitertes Lehren und Lernen (ModeLL-M). Feedback, Aktivierung, Selbststeuerung und Kollaboration durch hybride Lernsettings stärken“ den komplexen Interaktionsbeziehungen des Lehrens und Lernens.

ModeLL-M ist eines von 139 Projekten, die bundesweit von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ im Rahmen der Ausschreibung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ (2020) gefördert werden.

Während der Projektlaufzeit (August 2021 - Juli 2024) sollen Modelle entwickelt werden, die aufzeigen, wie vier zentrale Faktoren für studierendenzentriertes Lehren und Lernen durch die Verschmelzung von digitalen Elementen und Präsenzformaten gestärkt werden können:

  1. Entwicklung von Formen des Feedbacks zwischen Lehrenden und Studierenden wie innerhalb der Peer-Gruppen, die die besonderen Potenziale digitaler Kommunikations- und Arbeitsweisen nutzen.
  2. Gelingende Aktivierung in unterschiedlichen Lernumwelten, insbesondere bei zeit- und ortsunabhängigem Lernen.
  3. Szenarien, Formate und Lernumwelten, die es Studierenden ermöglichen, Selbststeuerung einzuüben und Selbstwirksamkeit zu erleben.
  4. Gestaltung von Lehr-Lernszenarien, die Studierende zur Kollaboration anregen und das konstruktive Zusammenwirken mit Kommiliton*innen, auch mit digitalen Werkzeugen, aktiv unterstützen.

Die Modellentwicklung erfolgt in drei Modellbereichen:

(A) Digitale erweiterte Projektlehre
(B) Feedback-Portfolio
(C) Vorlesung.21

Für die Erprobung und Umsetzung der erarbeiteten Konzepte im Rahmen von hybriden Lehrveranstaltungen steht das moodle-basierte JGU-LMS zur Verfügung.

Das Projekt ist organisiert in Communities of Practice (CoPs) aus Lehrenden und Studierenden, die jeweils einem der Modellbereiche (Projektlehre, Feedback-Portfolio, Groß-Vorlesung) zugeordnet sind. Im August 2021 ist das Projekt mit drei fachbezogenen Pilot-CoPs (Historisches Seminar, Bildungswissenschaften, Medizin) gestartet.

Um den Transfer der Modelle in andere Fachkontexte anzuregen, können sich im Jahr 2022  weitere Fächer/-gruppen in einem JGU-internen Ausschreibungsverfahren bewerben, um insgesamt 6 Erweiterungs-CoPs (je zwei pro Modellbereich) zu bilden (Weitere Informationen folgen).

zur Projektstruktur